Bedeutung: Gehölzhaufen, Ansammlung von Büschen oder kleiner Wald.
Das Wort «Horst» ist ursprünglich kein Vorname, sondern ein altes deutsches Wort für einen Gehölzhaufen, eine Ansammlung von Büschen oder einen kleinen Wald. Es stammt vom mittelhochdeutschen «horst» ab und bezeichnete ursprünglich einen bewachsenen Platz oder eine Anhöhe. Erst im 19. und frühen 20. Jahrhundert wandelte sich die Bedeutung von der geographischen Bezeichnung zum persönlichen Rufnamen, oft als Zeichen von Verbundenheit zur deutschen Natur und Heimat.
Wer Horst heißt, strahlt oft eine bodenständige, robuste Ausstrahlung aus, die man sich wie ein gut gepflegtes Waldstück vorstellen kann. Er ist der Typ, der nicht viel Umwege macht, sondern direkt zur Sache kommt, dabei aber immer ein Schmunzeln im Gesicht behält. Mit einem Augenzwinkern nimmt er das Leben nicht zu ernst, auch wenn er bei der Gartenarbeit oder beim Schrauben absolut ernsthaft konzentriert wirkt.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
In der Liebe ist Horst eher der ruhige Hafen als der stürmische Sturm. Er zeigt Zuneigung durch Taten statt durch blühende Worte, indem er vielleicht einfach mal die Reifen wechselt oder das Abendessen kocht. Seine Romantik ist bodenständig und verlässlich, ähnlich wie ein alter, fester Baum, auf den man sich immer verlassen kann, wenn der Wind weht.
Er leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort für Gehölzhaufen oder bewachsenen Platz ab.
Da es sich um einen weltlichen, naturbezogenen Begriff handelt, gibt es keinen kirchlichen Gedenktag dafür.
Er gilt heute als eher traditionell und wird seltener als Vornamen vergeben als in früheren Jahrzehnten.
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