Bedeutung: die Erde, der Boden, der aus Lehm geformte Mensch.
19. Januar
Warum dieser Tag? Kein Heiliger trägt diesen Vornamen. Wir nehmen dann das Datum der ältesten und am besten belegten Person, die ihn getragen hat: Adam, premier homme de la Genèse.
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🌍 Adama wird gefeiert Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland am 19. Januar.
Adama wurzelt in einem der ältesten Wörter der Bibel: dem hebräischen «adamah», der Erde, dem Lehmboden, aus dem Gott Adam, den ersten Menschen, formte. Adam und adamah sind untrennbar miteinander verbunden – der Mensch ist buchstäblich «der Erdige», jener, der vom Schlamm stammt. Adama trägt daher die Idee der ursprünglichen Menschlichkeit, der Verankerung und der Materie in sich.
Doch Adama hat ein zweites, immenses Leben: In Westafrika – im Senegal, in Mali, in Guinea, bei den Völkern der Fulbe, Mandinka und Wolof – ist es die lokale Form von Adam, einer der verbreitetsten Vornamen, der je nach Region sowohl von Männern als auch von Frauen getragen wird. Diese doppelte Herkunft, biblisch und afrikanisch, macht ihn zu einem wahrhaft universellen Vornamen.
Heute steht Adama für Solidität, Großzügigkeit und ein starkes Zugehörigkeitsgefühl. Von führenden Sportlern und Persönlichkeiten Afrikas getragen, strahlt er ein warmes, würdevolles und zutiefst menschliches Image aus.
Adama trägt die Erde selbst in seinem Namen, und das passt wie angegossen: In dieser Person ist etwas Festes, Verankertes, Beruhigendes. Man spürt bei Adama eine ruhige Tiefe, die Art von Temperament, das sich nicht von Stürmen überwältigen lässt und auf das man sich wirklich verlassen kann. Er ist eine Stütze, in der Familie wie in einer Freundesgruppe.
Als doppelter Erbe der biblischen Tradition und der westafrikanischen Kulturen besitzt Adama ein starkes Gemeinschaftsgefühl und Verbundenheit mit seinen Wurzeln. Treue, Loyalität und Respekt vor den Seinen sind ihm sehr wichtig. Seine Zahl 2 verstärkt diese Dimension: Adama ist ein Zusammenhalt stiftender, ein Friedensstifter, jemand, der Harmonie dem Konflikt vorzieht und die Hand zur Versöhnung reicht.
Großzügig und warmherzig, hat er ein Gespür für Teilen und Gastfreundschaft. Man fühlt sich bei Adama wohl, weil er aufrichtige Wohlwollen und eine schöne emotionale Stabilität ausstrahlt. Seine Stärke liegt nicht im Aufreißen, sondern in der Beständigkeit: Er geht in seinem eigenen Tempo voran, mit Methode, und baut am Ende etwas Beständiges auf.
Unter dieser Festigkeit schlummert jedoch ein echter Ehrgeiz und oft eine schöne körperliche Energie – kein Wunder, dass so viele Sportler diesen Vornamen tragen. Adama weiß hart zu arbeiten, um seine Ziele zu erreichen, und behält dabei die Füße fest auf dem Boden, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.
Seine kleine Herausforderung? Nicht zu viel das Gewicht der anderen auf den Schultern zu tragen, denn sein beschützender Naturell treibt ihn manchmal dazu, sich selbst zu vergessen. Doch so, wie er ist – verwurzelt, loyal, großzügig und vereinnahmend – verkörpert Adama diese warme und universelle Menschlichkeit, die sein Name, so alt wie die Welt, wunderbar zusammenfasst.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
Unter der Rinde von Adama liegt der Lehm, dieser rohe Stoff, der sich nicht in Starre gefangen geben lässt. In der Liebe wogt er mit Gefühlen nicht leichtfertig; er formt sie. Seine Anziehungskraft ist die der Erde, die aufnimmt: intensiv, stabil, fast schwer vor Bedeutung. Er sucht Partner, die die Feuchtigkeit tiefer Emotionen nicht fürchten, jene, die es akzeptieren, geknetet und umgeformt zu werden, bis sie eine einzigartige und untrennbare Form von ihm werden. Was ihn langweilt, ist Oberflächlichkeit, die Luft, die keine Spuren hinterlässt. Er braucht Verankerung, eine Verbindung, die nach Regen nach Erde riecht. Er zieht an durch seine Fähigkeit, das Alltägliche in das Heilige zu verwandeln, durch diese ruhige Kraft, die sagt: «Hier bist du echt.» Für ihn ist Liebe kein flüchtiges Aufwallen, sondern ein fortwährender Akt der Schöpfung. Er will den Widerstand des anderen spüren, dann die Verschmelzung. Er sucht nicht die Idole, sondern den Gefährten aus Lehm, jenen, der bleibt, wenn die Formen verblassen.
Er stammt vom hebräischen «adamah» ab, der Erde oder dem Boden, der Wurzel des Namens Adam, des aus Lehm geformten Menschen.
Beides: Es ist die biblische Wurzel von Adam und in Westafrika die fulbe- und mandinkasprachige Form von Adam, die sehr verbreitet ist.
Er ist geschlechtsneutral: eher männlich in einigen Regionen (Mali, Guinea) und weiblich in anderen, insbesondere im Senegal.
Kein Heiliger trägt diesen Namen; aufgrund der Verbindung mit Adam wird er manchmal mit dem 24. Dezember in Verbindung gebracht, dem Tag von Adam und Eva in der Tradition.
Adama ist sowohl die hebräische Wurzel des Vornamens Adam als auch dessen direkte westafrikanische Variante.
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