Bedeutung: Frau vom Berg Kynthos; ein Epitheton der Göttin Artemis.
31. März
Warum dieser Tag? Kein Heiliger trägt diesen Vornamen. Wir nehmen dann das Datum der ältesten und am besten belegten Person, die ihn getragen hat: Lady Cynthia Asquith, gestorben an einem 31. März.
Quelle: npg.org.uk
🌍 Cynthia wird gefeiert Frankreich, USA, Spanien, Brasilien, Argentinien und Deutschland am 31. März.
Cynthia ist ein Vorname, der direkt aus der griechischen Mythologie stammt. Kynthia, „die vom Berg Kynthos“, war ein Epitheton der Artemis, der freien Göttin der Jagd und des Mondes, die auf diesem felsigen Gipfel der heiligen Insel Delos geboren wurde. Da Artemis auch eine Mondgottheit war, hing an Cynthia stets ein silbriger, mondäner Glamour: Die Dichter der Renaissance und der Elisabethanischen Zeit verwendeten „Cynthia“ als poetischen, etablierten Namen für den Mond und schmeichelhaft auch für Königin Elisabeth I.
Der Name kam während dieses klassischen Aufschwungs in den englischen Sprachgebrauch und explodierte Mitte des 20. Jahrhunderts in den USA spektakulär, wurde zu einem der Markennamen der 1950er und 1960er Jahre. Dies verleiht ihm heute eine leuchtende, gesellige und leicht retro-chic anmutende Aura.
Cynthia klingt elegant, ohne jemals steif zu wirken: Es besitzt diesen mythischen Glanz, der durch die bodenständige Wärme seines alltäglichen Kosenamens Cindy ausgeglichen wird. Es evoziert jemanden, der gefasst, unabhängig und ein wenig strahlend ist, einen Namen, der sowohl den Toga als auch ein Paar Rollschuhe gleichermaßen gut trägt.
Cynthia hat Mondlicht in ihrem Namen, und das merkt man. Als Nachfahrin der Artemis, der Jägerin, ist sie bis ins Mark unabhängig, eine Frau, die in ihrem eigenen Tempo voranschreitet, ihren eigenen Weg geht und keinerlei besonderen Bedarf verspürt, zuerst die Meinung der Gruppe einzuholen. Doch im Gegensatz zu einigen einsamen Geistern schätzt sie ein Publikum von Herzen; bei Cynthia ist ein Funke, eine Vorliebe für die Scheinwerfer und das Geschenk, einen Raum im Moment ihres Betretens zu erhellen.
Ihre Energie ist hoch und gesellig. Sie ist es, die den Ausflug organisiert, die Party am Laufen hält, drei Gespräche gleichzeitig führt. Auch der Ehrgeiz sitzt bei ihr bequem: Sie will eine Spur hinterlassen und geht ruhig davon aus, dass sie dies erreichen wird, wobei diese göttliche Ziffer in ihren Zahlen eine Sicherheit ausstrahlt, die eher wie Glamour denn wie Arroganz wirkt. Der Name hat eine retro-coole, mittelalterliche Präsenz, ganz in Cat-Eye-Brillen und mühelosem Charme, erweicht durch die sonnige Wärme von „Cindy“.
Emotional ist sie so wandelbar, wie der Mond wandelbar ist: wachsend, lebhaft und gesellig, dann kurz zurückziehend, bevor sie wieder aufleuchtet. Ihre Stabilität ist absichtlich moderat: Cynthia langweilt sich in der Routine und braucht Neuheit, Bewegung, ein wenig Drama, um sich lebendig zu fühlen. Versucht, sie festzunageln, und sie entzieht sich.
Sie ist den Menschen, die ihr wichtig sind, ziemlich loyal, diplomatisch, wenn es ihren Zielen dient, und mit einem verspielten, neckischen Humor ausgestattet. Aber der rote Faden ist diese Jägerin-Unabhängigkeit: Cynthia gehört niemandem, sie verfolgt, was sie begehrt, und tut dies mit einem strahlenden, distanzierten Schwung. Zur Hälfte Göttin, zur Hälfte Mädchen vom Nachbarn, und sie weiß genau, welche Hälfte sie dir zeigt.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
Cynthia, diese Tochter des Berges Kynthos, jagt den Liebenden nicht hinterher, sie lauert ihnen von den Höhen aus auf. Verführung ist für sie ein Akt der Jägerin: geduldig, präzise, sinnlich. Sie mag keine weichen Annäherungen oder hastigen Geständnisse; was sie zum Vibrieren bringt, ist die stille Eleganz, die mysteriöse Tiefe eines Blicks, der seine Absichten zu verbergen weiß. Sie zieht starke Geister an, solche mit einer Seele eines sanften, aber selbstbewussten Raubtiers. Im Gegensatz dazu langweilt sie nichts schneller als Vulgärheit oder laute Unsicherheit. In der Intimität ist Cynthia eine moderne Artemis: Sie verlangt Respekt, eine spirituelle Verbindung vor jeder fleischlichen Verschmelzung. Liebe ist für sie kein Kontrollverlust, sondern ein königlicher Tanz, in dem jeder seine Macht behält. Sie sucht einen Gleichen, einen Partner, der ihrem nächtlichen, wilden Rhythmus folgen kann, ohne jemals zu versuchen, sie zu zähmen. Die cynthianische Leidenschaft ist die des Mondes: strahlend, manchmal kühl, aber von atemberaubender Schönheit.
Es bedeutet „Frau vom Berg Kynthos“ und ist ein poetisches Epitheton der Göttin Artemis, die auf diesem Berg geboren wurde.
Ja. Artemis (und später Selene) war eine Mondgöttin, sodass Dichter „Cynthia“ lange Zeit als literarischen Namen für den Mond selbst verwendeten.
Nein. Ihre Herkunft ist mythologisch und nicht christlich, daher gibt es keinen etablierten Gedenktag für sie.
Cindy (oder Cyndi) ist die klassische Kurzform.
Er war in den 1950er und 1960er Jahren in den USA extrem populär.
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