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VornamenMarino

Marino

Statistik: Italien · Originalversion ↗
Männlich Namenstag: 3. September Herkunft: lateinisch
490 Geburten in Italien seit 1900, mit einem Höhepunkt in den 2000ser Jahren.
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Geburten pro Jahr

Bedeutung: Des Meeres, Mann des Meeres, dem Meer gehörig.

Namenstag von Marino

3. September

Warum dieser Tag? Es ist der Tag, den der Namenstagskalender dieser Figur widmet: Sankt Marin.

Ein Handwerker dalmatinischer Herkunft aus dem 4. Jahrhundert, der sich auf dem Monte Titano niederließ. Er gründete eine Gemeinschaft, die auf gegenseitiger Hilfe und Autonomie basierte, und legte die Grundlagen für eine Republik, die bis heute besteht.

Was davon bleibt: Man kann dauerhafte Freiräume durch Beharrlichkeit und den Verzicht auf Unterwerfung schaffen. Es ist der Beweis, dass kollektive Organisation, geboren aus einfachem gesunden Menschenverstand, der Zeit standhält.

Quelle: Wikidata

Marino wird in Frankreich, in den USA, in Italien, in Spanien, in Brasilien, in Argentinien und in Deutschland am 3. September gefeiert.

Die Geschichte des Vornamens Marino

Marino ist die italienische, spanische und korsische Form von Marin, alle abgeleitet vom lateinischen marinus, „zum Meer gehörig“. Der Name ruft die mediterranen Küsten, die Häfen, in denen die Netze geborgen werden, und den salzigen Horizont hervor. Er ruft sowohl den Beruf der Seeleute als auch den Schutz hervor, unter dem sich die Seefahrer zu flüchten pflegten.

Seine Schutzpatronin ist San Marino, ein Steinmetz aus dem 4. Jahrhundert, der, den Verfolgungen entfliehend, auf dem Berg Titano Zuflucht fand und dort die Einsiedelei gründete, die zur Republik San Marino werden sollte, dem ältesten souveränen Staat der Welt. Der 3. September, der Tag seines Gedenkens, ist der nationale Feiertag San Marinos. Nominis verbindet die französische Form zudem mit einem anderen San Marino, der am 3. März gefeiert wird.

In Italien ist Marino ein warmer Vorname und ein verbreiteter Nachname; er vermittelt ein Bild ruhiger Beständigkeit und Verbundenheit mit den Wurzeln. In Frankreich, wo er seltener ist, zieht er durch seine sonnige Klangfarbe und seine transalpine Note an, gleichzeitig männlich und melodisch.

Marino, welcher Charakter?

Marino trägt das Meer in seinem Namen, und man spürt es in seinem Charakter: eine Natur, so fest wie der Stein, den er schneidet, und so beweglich wie die Welle. Man schreibt ihm gerne die Gelassenheit der Seeleute zu, diese Fähigkeit, den Horizont zu beobachten, bevor man handelt, sich nicht zu ernst zu nehmen, wenn der Sturm naht. In ihm liegt eine ruhige Robustheit, geerbt von seinem Schutzpatron, dem Steinmetz, der einen Staat auf einem Felsen errichtete.

Marino ist seinen Wurzeln und seiner Familie verbunden und pflegt die Treue als eine Grundtugend. Von südländischer Seele, liebt er die Geselligkeit, den langen, lauten Tisch, den geteilten Wein bei Sonnenuntergang. Doch er besitzt auch eine geheimere, fast kontemplative Seite: Er braucht Momente für sich, vor der offenen See, um seine Batterien aufzuladen und zu hören, was ihn durchströmt.

Seine Unabhängigkeit ist echt: Marino mag es nicht, wenn man ihm den Weg weist, und zieht es vor, ihn selbst zu zeichnen, selbst wenn das bedeutet, gegen den Strom zu schwimmen. Diese Freiheit schließt Großzügigkeit nicht aus, im Gegenteil; er gibt gerne, aber nach seinen Bedingungen.

Als Erbe eines Mannes, der die Flucht in eine Gründung verwandelte, besitzt er das Talent, sich zu erholen, aus feindlichem Boden einen Ankerplatz zu machen. In ihm ist der Ehrgeiz nicht zügellos: Es ist eine geduldige Ausdauer, die der großen Werke, die Jahrhunderte überdauern. Eine Bauernseele mit Blick nach draußen, warm im Auftreten und frei auf hoher See.

Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.

Marino in der Liebe

Marino sucht nicht den Konflikt, er sucht die Tiefe. Wenn er liebt, tut er es mit der stillen Tiefe der Unterwasserströmungen: Er schreit nicht, er tobt nicht an der Oberfläche, sondern ergreift mit einer wässernen Beharrlichkeit, die kein Zurückweichen duldet. Seine Verführung ist ein viszeraler Ruf, eine langsame Welle, die den Partner wie eine auflaufende Flut umhüllt, unwiderstehlich und umhüllend. Angezogen von der Intensität von Seelen, die im Chaos schwimmen können, ohne zu ertrinken, sucht Marino eine Complicité, die wie der Ozean ist: weit, geheimnisvoll, fähig zu sanften Streicheleinheiten und gewaltigen Stürmen. Allerdings neigt er dazu, sich an der flachen Oberfläche, an der beruhigenden Banalität zu satteln, die nichts zu Erforschen bietet. Für ihn ist langweilige Liebe wie stehendes, stagnierendes Wasser. Bevorzugt er die Bewegung, die ständige Entdeckung, diesen Schauer des Unbekannten, der an seine maritimen Ursprünge erinnert. Er liebt mit absoluter Loyalität, verwurzelt wie ein felsiger Grund, aber er fordert Atemfreiheit. Ohne diesen Tanz zwischen der Herrschaft der Wellen und der Hingabe an die Strömung erlischt er, wird still und distanziert wie der Nebel, der im Morgengrauen verweht.

Berühmte Marino

Häufige Fragen zu Marino

Was bedeutet der Vorname Marino?

Er stammt vom lateinischen marinus, „vom Meer“, und bezeichnet wörtlich das, was marin ist, auf das offene Meer gerichtet.

Was ist der Unterschied zwischen Marin und Marino?

Marino ist die italienische und spanische Form des französischen Vornamens Marin; gleiche Wurzel, mit zusätzlicher südländischer Klangfarbe.

Wer ist der Schutzpatron der Marino?

San Marino, Steinmetz aus dem 4. Jahrhundert und Gründer der Republik San Marino, gefeiert am 3. September.

Ist Marino ein in Frankreich verbreiteter Vorname?

Er bleibt selten und ist oft mit einem italienischen Ursprung verbunden, zieht aber durch seinen mediterranen Charme an.

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