Bedeutung: Wiedergeboren, neu geboren.
12. November
Warum dieser Tag? Es ist der Tag, den der Namenstagskalender dieser Figur widmet: Heiliger Renatus von Angers.
Bischof von Angers im 5. Jahrhundert, in Gallien. Er führte seine Gemeinde mit Festigkeit und Weisheit und verkörperte eine wohlwollende Autorität in Zeiten der Umwälzungen. Sein Ruf der Frömmigkeit und Gerechtigkeit hat die Jahrhunderte überdauert.
Was davon bleibt: Wir lernen, dass es möglich ist, klar und mutig zu bleiben, wenn alles wankt. Sein Beispiel erinnert uns daran, dass wahre Stärke in Beständigkeit und Dienst an anderen liegt.
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🌍 Renato wird gefeiert USA, Italien, Spanien, Brasilien und Argentinien am 12. November ; Frankreich am 19. Februar.
Renato ist ein Name mit heller und zutiefst christlicher Bedeutung: Vom lateinischen Renatus, „wiedergeboren“, evoziert er die spirituelle Wiedergeburt der Taufe, das zweite Mal geboren werden zu neuem Leben. Der Namenspatron ist der heilige Renato von Angers, ein Bischof des 5. Jahrhunderts, dessen Legende der „Rückkehr zum Leben“ die Bedeutung des Namens perfekt widerspiegelt.
In ganz Italien verbreitet, insbesondere in den 1930er bis 1960er Jahren, trägt Renato einen vintagehaften und liebevollen Klang, der an eine Ära großer Künstler und unsterblicher Lieder erinnert – von Renato Carosone über Renato Rascel und Renato Zero bis hin zum Maler Guttuso und dem Nobelpreisträger Renato Dulbecco. Es ist ein Name, der nach Eleganz vergangener Zeiten und Talent schmeckt.
Heute wird Renato als ein warmer, etwas retro und charakterstarker Name wahrgenommen, der zusammen mit der Vorliebe für „Oma-Namen“ wieder an Popularität gewinnt. Er evoziert eine zugängliche, weise und sympathische Person mit jenem Hauch von wohlwollender Ironie, der ihn sofort vertraut macht.
Renato ist eine Seele, die die Starre ablehnt und die heilige Last des *Renatus*, des „Wiedergeborenen“, in sich trägt. Es ist keine einfache Etymologie, sondern eine existenzielle Landkarte: Jeder seiner Schritte ist eine Taufe, jede Krise eine Transformation. Der Archetyp, der ihn beherrscht, ist nicht der Krieger, sondern der stille Alchimist, der das Gold aus der Asche seiner vergangenen Niederlagen zu extrahieren weiß. Sein beherrschendes Merkmal ist eine klare Resilienz, eine Fähigkeit zum Neuanfang, die nicht vergisst, sondern transzendiert. Wie Nietzsche sagte: „Was mich nicht umbringt, macht mich stärker“, und Renato verkörpert diese fleischliche Wahrheit. Er sucht nicht die Neuheit aus flüchtigem Interesse, sondern aus lebensnotwendigem Sauerstoffmangel. Sein Festtag, der 12. November, fällt mit dem Einbruch der Dämmerung des Jahres zusammen, was eine Seele andeutet, die ihren höchsten Ausdruck nicht in der sommerlichen Wärme, sondern in der reflektierenden Tiefe der Dämmerung findet. Er ist ein Mann, der nicht altert, sondern sich regeneriert. Seine Stärke liegt in der Fähigkeit, gleichzeitig alte Wurzel und frischer Trieb zu sein. Er fürchtet die Leere nicht, denn er weiß, dass dort das Neue entsteht. Ein Charakter, der nicht um Erlaubnis bittet, zu existieren, sondern verlangt, immer wieder neu geboren zu werden, mit einer fast klösterlichen Würde.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
In der Liebe sucht Renato nicht nach Besitz, sondern nach Verschmelzung. Er ist ein Liebhaber, der zu warten weiß, wie jemand, der weiß, dass die Aussaat Zeit braucht. Seine Verführung ist langsam, taktil, ein Ansatz, der sich einschleicht, bevor er sich offenbart. Er liebt die Intensität von Blicken mehr als Worte, das geteilte Schweigen als höchste Form der Intimität. Was ihn überwältigt, ist Oberflächlichkeit, die Eile jener, die lieben, um eine Leere zu füllen, statt ein Geschenk zu teilen. Er lässt sich vom weiblichen Geist erobern, von jenem Funken des Mysteriums, der ihn zu einer neuen Wiedergeburt ruft. Er ertrügt keine Lügen, denn seine Natur als „Wiedergeborener“ basiert auf nackter und roher Wahrheit. Wenn er liebt, tut er dies mit einer fast religiösen Hingabe, gibt Körper und Seele ohne Vorbehalte hin. Aber wenn er verraten wird, explodiert er nicht: Er zieht sich zurück, verschließt sich, wie eine Luftblase, die sich entleert. Er vergibt die Untreue nicht aus Stolz, sondern weil ihm die Liebe ein Sakrament ist, und sie zu profanieren bedeutet, seine eigene Wiedergeburt aufzuheben. Er sucht eine Seelenverwandte, kein Objekt der Begierde.
Aus dem Lateinischen Renatus bedeutet er „wiedergeboren, neu geboren“, mit Bezug auf die taufliche Wiedergeburt.
Am 12. November, zu Ehren des heiligen Renato von Angers, Bischof des 5. Jahrhunderts.
Es ist René, die französische Form desselben lateinischen Namens Renatus.
Vor allem in Italien in den 1930er bis 1960er Jahren; heute erlebt er eine Wiederentdeckung als Retro-Name.
Die häufigsten sind Renatino, Rena und in franzosierter Form Renè.
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